TV Köndringen I – SV Biengen 1:0 (1:0)

Es war die 31. Spielminute die in diesem Spiel alles grundlegend veränderte. TVK Libero Stefan Gräßle bekam einen Ball zugespielt der unglücklich versprang. So kam ein Biengener Spieler in den Vorteil allein aufs Tor laufen zu können. Der Rest ist schnell erzählt. Stefan suchte mit seinen Armen den Körperkontakt und sein Gegenspieler ließ sich clever fallen. So blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig als die Rote Karte zu ziehen. Bei noch zu spielenden 60 Minuten war die Unterzahl für die Heimelf eine schwere Last. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Köndringen die Begegnung sicherim Griff. Man spielte konzentriert und arbeitete stetig daran, die sichere Abwehr der Gäste aus den Angeln zu heben. Nach 17 Minuten wäre es fast so weit gewesen. Doch Sedicinos Hereingabe von der rechten Grundlinie fand keinen Abnehmer. Biengen versuchte zwar ordentlich mitzuspielen, fand aber anfangs keine Möglichkeit das Tor der Heimelf in Gefahr zu bringen. Das änderte sich nach ominösen 31. Minute. Schon der aus der Notbremse resultierende Freistoß brachte die erste Chance für den Gast. Doch Rein im Tor reagierte spektakulär. Es war spürbar, dass Biengen nun mehr Wert in die Offensive legte. Doch den Vorteil daraus zog die Schneider – Elf. Einen Freistoß von Kranzer verlängerte Schneider zu Ch. Fischer und der stand frei vor dem Tor und erzielte das 1:0. Ein wichtiges Tor nach 38. Minuten. Die Ausgangssituation für die zweite Hälfte war nun klar. Bienger würde vehement die Offensive suchen und Köndringen auf den entscheidenden Konter hoffen. Der Gast wurde nun feldüberlegen ohne jedoch das Tor von Köndringen in Gefahr zu bringen.Aus Biengener Sicht eine schwache Leistung, denn bis zur 85. Minute gab es keinen ernst zunehmenden Torschuss. Aber auch dem TVK gelang es nicht mit einem zweiten Treffer das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Die größte Chance dazu hatte Kranzer nach 75 Minuten. Guth ging auf der rechten Seite auf und davon. Sein Querpass konnte aber nicht optimal angenommen werden und so scheiterte er am Gästetorhüter. Was machte eigentlich Rein im Gehäuse der Heimelf. Der hatte nach dem gehaltenen Freistoß in der 31. Minute einen ruhigen Nachmittag verlebt. Doch in den letzten Minuten geriet er wieder in den Blickpunkt. Köndringen hatte seine Angriffsbemühungen eingestellt und verteidigte den knappen Vorsprung. Biengen holte die Brechstange heraus und kam so am Ende noch zu zwei Torchancen. Rein tat das weswegen man ihn zum TVK geholt hat. Er rettete die ersten Punkte, ob glücklich hin oder her. Die ganze Mannschaft verdiente sich dank einer großartigen kämpferischen Leistung diesen Sieg und im entscheidenden Zeitpunkt war auf die Nummer 1 Verlass.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, S. Schröder, Sedicino, F. Fischer, Ch. Fischer, Gräßle,
Schneider, Kranzer (80. Kopp), Storz (56. Guth, 85. D. Schröder)

Tor: C. Fischer


Freiburger FC II – TV Köndringen 2:0 (2:0)

Der Freiburger FC hatte aus seiner 3:6 Auftaktniederlage gegen BW Wiehre seine Lehren gezogen und präsentierte sich mit einer massiven Abwehr. Vierer Abwehrkette und vier Mann davor. Das machte auf dem kleinen Platz die Räume extrem eng. Der TVK hatte damit von Beginn an seine Probleme.Guth und Kranzer waren in der Spitze nur selten anspielbar und auf den Außen gab es kein Durchkommen. So vollzog sich das Spiel weitgehend außerhalb der Strafräume in einem wenig ansehnlichen klein, klein Spiel mit hoher Fehlerpassquote. Der TVK hätte dennoch nach 20 Minuten in Führung gehen können, doch Schneider scheiterte mit einem genau gezielten Freistoß am guten Torhüter. Das Spiel in den ersten 38 Minuten hatte deutlich den Charakter um am Ende in einem wenig unterhaltsamen 0:0 zu enden. Doch der TVK brachte sich noch vor der Pause durch zwei Unachtsamkeiten entscheidend in Rückstand. Das 0:2 zum Seitenwechsel besiegelte praktisch schon die Niederlage. Köndringen hatte sich zwar vorgenommen das Spiel noch einmal zu drehen, die äußeren Umstände dies aber fast unmöglich. Die Chance zum frühen Anschlusstreffer wurde dabei ebenso wenig genutzt, wie die beste Einschussmöglichkeit durch Kranzer nach 65 Minuten. Köndringen berannte das Tor des FFC`s nun permanent, doch der einsetzende sintflutartige
Regen behinderten sämtliche Aktionen in entscheidendem Maße. Und für einen Fußball Marke „Brechstange“ besitzt der TVK nicht die geeigneten Spieler. Alle Bemühungen blieben am Ende erfolglos. Der Gastgeber gab an diesem Sonntag dem TVK Rätsel auf, die er nicht lösen konnte.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, S. Schröder (46. S. Trautmann), Sedicino, F. Fischer, Ch. Fischer, Kopp (80. Hummel), Schneider, Kranzer, Guth (70. Storz)

Tore: 1:0 Knezevic (38.), 2:0 Daniels (41.)


TV Köndringen I – FC Sexau  0:0 (0:0)

Schon nach wenigen Minuten war offensichtlich welchen Charakter das Heimspiel gegen den Landesligaabsteiger aus Sexau bekommen sollte. Der Gast setzte seine ganze Hoffnungauf einen Erfolg beim TVK, auf den Versuch 90 Minuten ohne Gegentor zu bleiben. So zog man sich mit allen Mann bis hinter die Mittellinie zurück, um nur gelegentlich einen Konter zu fahren. Sexaus Offensivbemühungen bliebenü ber die gesamte Spielzeit ohne Wirkung. So war die einzige Frage die sich stellte, ob es dem TVK gelingen würde dieses Bollwerk zu durchbrechen. Köndringen setzte auf einen ruhigen Spielaufbau und auf entscheidende Aktionen über die Flügel. Ein durchaus Erfolg versprechendes Rezept. Zumal vor allem über Rechts einige gefährliche Aktionen eingeleitet wurden. Doch mit fortschreitender Spieldauer verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in die Mitte. Während S. Schröder einen etwas schwächeren Tag erwischte, verließ Braun nach einigen guten Aktionen immer mehr der Mut. Da auch über die linke Seite nur wenig brauchbare Aktionen liefen, wurde das Spiel für den Gast immer berechenbarer. S. Trautmann und Sedicino bemühten sich zwar redlich Löcher in die Abwehr der Gäste zu reißen, doch gerade im Abwehrzentrum standen die Landesliga erfahrenen Akteure und die spielten fast fehlerlos. So war es am Ende ein 90-minütiges Spiel auf ein Tor, bei dem dem TVK in den entscheidenden Aktionen auch nicht das nötige Glück zur Seite stand. Sedicino traf dabei in der ersten Hälfte genauso nur die Latte als auch Ch. Fischer in der Zweiten. Die letzte Chance hatte dann S. Trautmann in der 90. Minute, als er mit einem Schuss aus 16 Metern am Keeper des FC Sexau scheiterte.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, S. Schröder, Sedicino, S. Trautmann, F. Fischer, Ch. Fischer, Gräßle, Schneider, Kranzer (80. Storz)


Müllheim – TV Köndringen 1:3 (1:2)

Trainer Marco Schneider hat seine Mannschaft vor dem Spiel in der Kabine erst einmal zusammen gefaltet. Nach Aussage eines Spielers vollkommen zurecht. Und er muss die richtigen Worte gefunden haben, denn der TVK war im Gegensatz zum Saisonauftakt, nicht wieder zu erkennen. Müllheim war von Beginn an unterlegen und teilweise überfordert. Natürlich war die Verunsicherung in der einen oder anderenSituation noch zu spüren, was sich auch dadurch zeigte, dass man reihenweise gute Torchancen nicht nutzen konnte. Das tat aber dem Spiel keinen Abbruch. Nach 90 Minuten blieb nur ein Urteil zu fällen. Der TVK zeigte eine Klasse Leistung, erzielte 3 schön heraus gespielte Tore und zahlreiche gelungene Angriffsaktionen. Bei den beiden Toren vor der Pause von Christian Fischer und Sascha Schröder, wurde die Viererkette mit klasse Zuspielen aus den Angeln gehoben, was beide zu ihren Erfolgserlebnissen nutzen. Aber das schönste Tor des Tages fiel nach der Pause, dass es dabei bis zur 76. Minute dauerte lag vor allem am guten Müllheimer Torhüter. Doch dann startete Büchner einen Konter über die linke Seite. Mit großem Einsatz verhinderte er, dass der Ball die Seitenlinie überschritt, dann lief er bis zur Grundlinie nahm den Kopf hoch und flankte genau auf die Stirn von Fischer, der mit diesem Zuspiel keine Mühe hatte das Spiel zu entscheiden. Keine Frage: “Eine Aktion aus dem Lehrbuch.“ Am Ende feierten die Fans ihre „Blau-Weißen“, die sie heute mit tollem Fußball begeistert hatten.

Aufstellung: Rein, Braun, Gräßle, Büchner, S. Schröder, S. Trautmann, F.Fischer, Sedicino, Schneider (85. Kopp), Ch. Fischer (80. Storz), Kranzer (82. Hummel).

Tore: 0:1 Ch. Fischer (19.), 0:2 S. Schröder (36.), 1:2 Stowasser (44.), 1:3 Ch. Fischer (76.)


TV Köndringen – SG March/Neuershausen 1:0 (1:0)

Die erste Halbzeit im Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenzweiten aus der March gehörte eindeutig den Platzherren. Bereits nach 3 Minuten traf Sascha Schröder aus halbrechter Position, nach einer tollen Kombination, den linken Innenpfosten. Köndringen setzte sich immer wieder über die Flügel, zumeist über rechts, in Szene. Die Vorstöße von Braun stellten dabei für den Gast ein unlösbares Problem dar. Nicht von ungefähr gab der schnelle Verteidiger die entscheidende Vorlage zum 1:0 nach 20 Minuten. Sedicino schickte den Abwehrmann steil in die Gasse und seine maßgenaue Flanke verwandelte Kranzer mit dem Kopf. Die SG March/Neuershausen hatte große Probleme, dass nur das Glück und Torhüter Becker eine Entscheidung noch vor der Pause verhinderten. Als kurz nach dem Wechsel Sedicino mit einer guten Gelegenheit ebenfalls am Schlussmann scheiterte, bedeutete das das Ende der Köndringer Angriffsherrlichkeit. Die Gründe dafür offensichtlich. Christian Fischer musste schon nach 30 Minuten verletzt ausscheiden und Kranzer hatte sich so nach 60 Minuten müde gelaufen. Die Einwechslungen von Storz und Guth brachten dabei nichts gewinnbringendes. Beide verstanden es nicht den Ball in der Spitze zu behaupten. Zusätzlich machten sich generell in der Mannschaft Verschleißerscheinungen bemerkbar. Das führte zu permanenten Ballbesitzes des Gastes. Doch dessen Bemühungen blieben oft nur Stückwerk. Erst in der Schlussphase als die „Brechstange“ schon längst ihren Dienst aufgenommen hatte, geriet das Tor von Rein in Gefahr. Doch auf den Schlussmann und seine Vorderleute war Verlass. Am Ende ein knapper aber verdienter Erfolg des TVK.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, S. Schröder, Gräßle, S. Trautmann, Sedicino, Kopp (85. Hummel), Ch. Fischer (30. Storz), Schneider, Kranzer (65. Guth).  Tor: 1:0 Kranzer (20.)


TV Köndringen I – SC Gutach/Bleibach 4:0 (1:0)

Im fünften Spiel in den letzten 15 Tagen begann der TVK verhalten. Auch im Hinblick darauf, dass es im Heimspiel der letzten Saison schon nach 20 Minuten 2:0 für Gutach/Bleibach geheißen hatte. Doch trotz bedächtigem Spielaufbau war die Heimelf stets gefährlich. Kranzer und Ch. Fischer hatten dabei schon früh die ersten Gelegenheiten, ehe Sedicino nach 14 Minuten aus 20 Metern das 1:0 erzielen konnte. Köndringen kontrollierte das Spiel, überließ dem Gast aber einige Spielanteile. Torgefährliche Szenen entwickelten sich dabei, bis auf eine Ausnahme, nicht. Denn lediglich ein überraschender Distanzschuss stellte den TVK-Torhüter vor eine Bewährungsprobe. Köndringen blieb bis zur Pause gefährlich und war einem weiteren Treffer näher als die Gäste. Als nach 60 Minuten Sascha Schröder nach einer Gelb-Roten Karte das Feld verlassen musste, brachte das für den TVK den entscheidenden Impuls. Der Gast lockerte nun seine Abwehr und lief dadurch in sein Verderben. Nur 9 Minuten nach dem Feldverweis erkämpfte sich Schneider im Mittelfeld den Ball und seine Maßvorlage nutzte der eingewechselte Guth für ein für ihn typisches Tor. Während der Gast nun ohne Konzept das Tor des TVK belagerte, startete der immer wieder blitzgescheite Konter. Ch. Fischer nutzte einen davon nach 80 Minuten zum 3:0 und Sedicino traf kurz vor Spielende zum 4:0 Endstand.  Ein resignierter Gästetrainer meinte nach dem Spiel, „Was nutzen mir all die Feldvorteile, wenn wir in 90 Minuten nicht in der Lage sind eine Torchance heraus zuspielen. Köndringen liebt solche Spiele. Wir waren schon froh die Vorstöße von Braun gestoppt zu haben.“

Aufstellung: Rein, Braun, Gräßle, Büchner (85. D. Schröder), S. Schröder, S. Trautmann, Sedicino, Schneider, Kopp (0. Hummel), Ch. Fischer, Kranzer (60..Guth)

Tore: 1:0 Sedicino(14.), 2:0 Guth (69.), 3:0 Ch. Fischer (80.), 4:0 Sedicino (89.)


SG Gundelfingen/Wildtal - TV Köndringen – 0:0

Für den am Blinddarm operierten Braun spielte von Beginn an Mike Hummel, ansonsten spielten die gleichen Spieler wie zuletzt. Hummel zeigte eine überzeugende Leistung und bestätigte die These, dass Köndringen in dieser Saison in der Lage ist Ausfälle ohne Qualitätsverlust zu ersetzen.  Schnell entwickelte sich ein Spiel das im TVK die bessere Mannschaft sah. Gundelfingen, das zuletzt mit einem Blitzstart gegen Wiehre Freiburg bereits nach 15 Minuten mit 3:0 in Front lag, scheute das Risiko und überließ dem Gast etliche Spielanteile. Köndringen nahm dies dankend an und übernahm die Initiative. Die Heimelf zeigte trotz defensiver Taktik Lücken in der Abwehr, die aber der Gast nicht so recht nutzen konnte. Zu leichtfertig und teilweise auch zu verspielt vergab man die Chancen zu einer frühen Führung. Dennoch das 0:0 zur Pause recht schmeichelhaft für die Spielgemeinschaft. Auch in der zweiten Spielhälfte blieben die Hausherren vieles schuldig. Die einzige Frage die sich stellte war diese, ob es dem TVK gelingen würde mit einem Torerfolg den verdienten Lohn einzufahren. Schneider hatte dabei nach 58 Minuten die größte Chance, als er einen an Büchner verschuldeten Foulelfmeter nicht verwandeln konnte. In der Schlussphase rückte Ch. Fischer in den Mittelpunkt. Zuerst verzog er aus halbrechter Position knapp und dann scheiterte nach einer genauen Flanke von Guth aus 6 Meter mit dem Kopf am besten Gundelfinger Spieler. Der Torhüter war am Ende der entscheidende Gegner, der vom TVK nicht bezwungen werden konnte. Trotzdem ein gutes Spiel des TVK mit unglücklichem Ausgang.

Aufstellung: Rein, Hummel, Büchner, S. Schröder, Gräßle, S. Trautmann, Sedicino, Kopp, Ch. Fischer, Schneider, Kranzer (63. Guth)


TV Köndringen – SC Wyhl 1:5 (0:3)

360 Zuschauer erlebten an diesem Sonntag ein denkwürdiges Spiel. Dabei hatte man sich auf beiden Seiten darauf eingestellt, dass es eine ganz „enge Kiste“ werden würde. Die Begegnung begann mit klaren Vorgaben. Der TVK übernahm die Initiative, Wyhl wartete ab und stärkte seine Defensive. Nach 10 Minuten hatte die Heimelf seine Linie gefunden und alles schien seinen gewohnten Gang zu nehmen. Doch mit der ersten Wyhler Angriffsaktion begann das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Gräßle geriet als letzter Mann in Bedrängnis und verlor den Ball. Der Gästestürmer nutzte diese Chance eiskalt und mit dem nötigen Glück zum 0:1. Der TVK war keineswegs geschockt und hatte postwendend das 1:1 auf dem Fuß, doch Schneiders Schuss traf nur die Latte. Spätestens so Mitte der ersten Hälfte bekam das Spiel nun seine ganz eigene Dynamik. Wyhl erhöhte nach 26 Minuten nach einem fatalen Fehlpass auf 0:2. Während der TVK seine Gelegenheiten teils mit Pech, Trautmann traf nach 30 Minuten den Pfosten, aber auch mit Unvermögen vergab nutzte Wyhl die haarsträubende Abwehrleistung nach 35 Minuten mit dem 0:3. Das Spiel war damit für den TVK gelaufen. Der letzte Funke an Hoffnung erlosch spätestens nach dem 0:4 und dafür brauchte es keine 40 Sekunden in der zweiten Hälfte. Der Rest war nur noch Formsache. Köndringen bemühte sich das ganze in einem einigermaßen erträglichen Rahmen zu halten. Am Ende feierte Wyhl seinen Auftritt, während der TVK unter kollektivem Schock stand.

Aufstellung: Rein, Hummel, Büchner, S. Schröder (38. F. Fischer), Gräßle, S. Trautmann, Sedicino, Kopp (46. Kranzer), Ch. Fischer, Schneider, Guth (56. Bührer).

Tore: 0:1 Thoma (12.), 0:2 Dir (26.), 0:3 Mamier (35.), 0:4 Dir (46.), 1:4 Sedicino (50.), 1:5 Weber (77./Foulelfmeter


Bahlinger SC II – TV Köndringen 1:0 (0:0)

Auch im dritten Spiel in Folge blieb der TVK ohne Sieg, zeigte aber eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem 1:5 gegen Wyhl. Der TVK musste kurzfristig auf den verletzten Gräßle verzichten. Ebenso fehlte Braun noch nach seiner Blinddarmoperation. So bildeten F. Fischer und Büchner die Innenverteidigung, während Sedicino den Part des letzten Mannes übernehmen musste. Köndringen kam gut ins Spiel und war bemüht das Geschehen auf dem Platz zu gestalten. F. Fischer und S. Schröder zeigten sich sehr lauffreudig. Zudem machte S. Trautmann ein gutes Spiel auf seiner Position. Die Oberliga erfahrenen Scheuer und Berisha kamen nur selten zum Zuge. Dass Köndringen aber derzeit seine Probleme im Torabschluss hat, wurde auch diesmal deutlich. Trotz großem Aufwand war der Ertrag gleich Null. Als Bahlingen nach der Pause mit Marek Nowitzki einen weiteren Oberliga Spieler einwechselte verlagerte sich das Geschehen zusehends in die Hälfte des TVK. Bahlingen setzte Köndringen nun des öfteren unter Druck, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Köndringen schaffte es nicht mehr für die nötige Entlastung zu sorgen. So kam was kommen musste. Berisha konnte von rechts eine Flanke vors Tor bringen und Scheuer zum 1:0 einköpfen. Köndringen versuchte nun alles um wenigstens einen Punkt zu gewinnen, es sollte jedoch nicht gelingen. Die letzte Durchschlagskraft fehlte in den Aktionen und so blieb man erneut ohne Torerfolg. Der TVK zeigte aber trotz der Niederlage einen beherzten Auftritt.

Aufstellung: Rein, Büchner, S. Schröder (85. Hummel), Kopp, F. Fischer, S. Trautmann, Sedicino, Kranzer (80. D. Schröder), Ch. Fischer, Schneider, Guth .

Tor: 1:0 (73.)


TV Köndringen – BW Wiehre Freiburg 2:0 (1:0)

Als Marko Schneider in der 44. Minute das 1:0 für den TVK erzielte, hatten die Zuschauer durchaus schon turbulente Aktionen gesehen. Die erste schon früh für die Heimelf. Guth konnte sich über die linke Seite bis auf die Grundlinie durchsetzen und passte den Ball nach innen auf Schneider. Doch der scheiterte am Gästetorhüter der dann das Leder aber genau vor die Füße von Fischer lenkte. Doch dem sprang der Ball ans Knie und von da an die Latte. Eine spektakuläre Situation aber leider wie so oft ohne den gewünschten Erfolg. Köndringen gestaltete das Spiel von Beginn an in gewohnter Weise. Lange kontrollierte Ballstafetten mit Zug zum Tor. Aber man zeigte auch erhebliche Lücken, vor allem im Mittelfeld. Der Gast nutzte dies immer wieder zu gefährlichen Angriffen. Nach 15 Minuten dann Elfmeter für die Freiburger. Felix Fischer der erhebliche Mühe mit seinem Gegenspieler hatte, konnte diesen nur mit einem Foul bremsen. Doch Rein hielt den fälligen Strafstoß und sorgte dafür, dass die Verunsicherung beim TVK nicht noch größer wurde. Köndringen erspielte sich in der ersten Hälfte eine Vielzahl an Ecken und Freistößen , ohne das etwas zählbares herausspringen wollte. Die 44. Minute brachte aber das Ende der Erfolgslosigkeit. Sascha Schröder brachte einen Freistoß von links in den Strafraum und Marco Schneider war mit dem Kopf zur Stelle. Das 1:0 zur Pause durchaus etwas glücklich. Nach dem Seitenwechsel war die Heimelf sofort hellwach. Michel Kopp konnte Christian Fischer gut in Szene setzen und der erzielte mit seinen 5. Saisontor das eminent wichtige 2:0. Der Gast gab sich aber keineswegs geschlagen und wurde nun Spiel bestimmend. Es entwickelte sich nun ein Spiel das dem TVK geradezu auf den Leib geschrieben war. Zwar musste Rein im Tor das eine oder oder andere Mal den Vorsprung mit seinen Paraden verteidigen. Die klareren Torchancen waren jetzt aber auf der Köndringer Seite zu verzeichnen, die aber erneut leider nicht genutzt werden konnten. Der TVK hatte lange Zeit seine Probleme mit der gut aufgelegten Gästemannschaft, war aber am Ende in der Gesamtheit der 90 Minuten die bessere Mannschaft.

Aufstellung: Rein, F. Fischer (87. T. Trautmann), Büchner, S. Trautmann (60. Braun), Sedicino, Kopp, C. Fischer (80. Kranzer), Gräßle, Schneider, Guth, S. Schröder.

Tore: 1:0 Schneider (44.), 2:0 C. Fischer (48.)


TV Köndringen – FC Prechtal 1:2 (0:1)

Der TVK hatte in seinem Heimspiel gleich mehrere Ausfälle zu beklagen. Zu dem seit Saisonbeginn verletzten Felix Schätzle kamen nun noch Felix Fischer (Studiumbeginn in Stuttgart), Dominik Schröder (familiäre Verpflichtung), Michael Büchner (Grippe) und erneut Hansi Guth (Aduktoren Probleme) dazu. Dennoch kam die Heimelf gut in die Begegnung. Vor allem über die rechte Seite, wo Braun einige Freiheiten hatte, wurden immer wieder gefährliche Situationen eingeleitet. Aber nach 14 Minuten führte eine Verkettung von mehreren Fehlern zu einem Foulelfmeter für den Gast. Dieser nutzte die Chance und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Jetzt machte sich auf Seiten des TVK Verunsicherung breit. Die Dynamik im Spiel nach vorne ging fast vollständig verloren. Prechtal gewann fast alle Zweikämpfe und wirkte dadurch optisch überlegen blieb aber im Angriff harmlos.

Der TVK kam wie verwandelt aus der Halbzeitpause und noch ehe sich der Gast sortiert hatte stand es 1:1. Sedicino hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und seine Flanke verwandelte C. Fischer mit einem herrlichen Kopfballtreffer zum verdienten Ausgleich. Köndringen zog nun das Tempo an und der Gast bekam zusehends Probleme. Sedicino hätte das 2:1 erzielen können, doch sein Kopfball verfehlte das Ziel nur um Zentimeter. Stefan Trautmann hatte die nächste Gelegenheit. In einer turbulenten Szene im Strafraum kam er freistehend an den Ball, doch sein Schuss konnte gerade noch auf der Linie geklärt werden. Auch der Torhüter von Prechtal war hoch motiviert. In der Saisonplanung entschied sich der TVK für Torhüter Rein als neue Nummer 1 und gegen den Mann aus Prechtal. Bei einem Schuss von Schneider aus 20 Meter zeigte er sein ganzes Können. Köndringen hätte längst führen müssen, was ohne wenn und aber mehr als verdient gewesen wäre. Aber der Gast hatte das Glück auf seiner Seite. Mit dem einzigen gefährlichen Angriff in der zweiten Hälfte ging man erneut in Führung. Ein Gästespieler konnte sich über die linke Seite durchsetzen, doch seine Hereingabe hätte wohl keinen Abnehmer gefunden. Ein Köndringer Spieler lenkte beim Rettungsversuch jedoch den Ball ins eigene Tor. In der Schlussviertelstunde versuchte der TVK alles um das Spiel noch einmal zu drehen, wurde aber letztendlich nicht belohnt.

Aufstellung: Rein, Braun, Hummel, S. Trautmann (80. Weber), Sedicino, Kopp, C. Fischer, Gräßle, Schneider, Kranzer (62. Storz), S. Schröder.

Tore: 0:1 (14./FE.), 1:1 C. Fischer (46.), 1:2 Eigentor (78.)


TV Köndringen – FC Prechtal 1:2 (0:1)

Der TVK hatte in seinem Heimspiel gleich mehrere Ausfälle zu beklagen. Zu dem seit Saisonbeginn verletzten Felix Schätzle kamen nun noch Felix Fischer (Studiumbeginn in Stuttgart), Dominik Schröder (familiäre Verpflichtung), Michael Büchner (Grippe) und erneut Hansi Guth (Aduktoren Probleme) dazu. Dennoch kam die Heimelf gut in die Begegnung. Vor allem über die rechte Seite, wo Braun einige Freiheiten hatte, wurden immer wieder gefährliche Situationen eingeleitet. Aber nach 14 Minuten führte eine Verkettung von mehreren Fehlern zu einem Foulelfmeter für den Gast. Dieser nutzte die Chance und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Jetzt machte sich auf Seiten des TVK Verunsicherung breit. Die Dynamik im Spiel nach vorne ging fast vollständig verloren. Prechtal gewann fast alle Zweikämpfe und wirkte dadurch optisch überlegen blieb aber im Angriff harmlos.

Der TVK kam wie verwandelt aus der Halbzeitpause und noch ehe sich der Gast sortiert hatte stand es 1:1. Sedicino hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und seine Flanke verwandelte C. Fischer mit einem herrlichen Kopfballtreffer zum verdienten Ausgleich. Köndringen zog nun das Tempo an und der Gast bekam zusehends Probleme. Sedicino hätte das 2:1 erzielen können, doch sein Kopfball verfehlte das Ziel nur um Zentimeter. Stefan Trautmann hatte die nächste Gelegenheit. In einer turbulenten Szene im Strafraum kam er freistehend an den Ball, doch sein Schuss konnte gerade noch auf der Linie geklärt werden. Auch der Torhüter von Prechtal war hoch motiviert. In der Saisonplanung entschied sich der TVK für Torhüter Rein als neue Nummer 1 und gegen den Mann aus Prechtal. Bei einem Schuss von Schneider aus 20 Meter zeigte er sein ganzes Können. Köndringen hätte längst führen müssen, was ohne wenn und aber mehr als verdient gewesen wäre. Aber der Gast hatte das Glück auf seiner Seite. Mit dem einzigen gefährlichen Angriff in der zweiten Hälfte ging man erneut in Führung. Ein Gästespieler konnte sich über die linke Seite durchsetzen, doch seine Hereingabe hätte wohl keinen Abnehmer gefunden. Ein Köndringer Spieler lenkte beim Rettungsversuch jedoch den Ball ins eigene Tor. In der Schlussviertelstunde versuchte der TVK alles um das Spiel noch einmal zu drehen, wurde aber letztendlich nicht belohnt.

Aufstellung: Rein, Braun, Hummel, S. Trautmann (80. Weber), Sedicino, Kopp, C. Fischer, Gräßle, Schneider, Kranzer (62. Storz), S. Schröder.

Tore: 0:1 (14./FE.), 1:1 C. Fischer (46.), 1:2 Eigentor (78.)


BW Waltershofen – TV Köndringen 0:2 (0:1)

Der TV Köndringen wollte unbedingt mit einem Auswärtserfolg in Waltershofen den Aufwärtstrend bestätigen, um somit den Punkteabstand zum SC Wyhl gegebenenfalls zu verkürzen. Aber man traf auf einen hoch motivierten Gastgeber, der mit seiner aggressiven Spielweise dem TVK schon im Ansatz seine Spielkultur zu stören vermochte. So entwickelte sich ein Spiel in dem Köndringen offensiv nur wenig in Erscheinung trat und ab und an der Heimelf doch Raum gab, um das Tor von Rein in Bedrängnis zu bringen. Aber kaum zu glauben, dass diese Mannschaft zuletzt 8 Tore in einem Spiel geschossen hatte, denn zu umständlich und wenig zwingend wurden selbst beste Chancen ungenutzt gelassen. Fast mit dem Pausenpfiff stellte Schneider den Spielverlauf auf den Kopf. Nach einem Foul an Guth 20 Meter vor dem Tor verwandelte der Spielertrainer den Freistoß direkt zum 1:0. Auch nach dem Wechsel hatte Köndringen seine Probleme mit einem geordneten Spielverlauf. Immer wieder sorgten Ballverluste dafür dass Waltershofen zu gefährlichen Aktionen kam. Doch der TVK überstand auch die heikelsten Situationen und hatte jetzt auch in den entscheidenden Momenten das nötige Glück. Köndringen fuhr in der zweiten Hälfte genau zwei vielversprechende Konter. Bei einem in der 65. Minute traf Kopp mit einem Kopfball nur die Latte und der zweite in der 88. Minute brachte das 2:0 durch den eingewechselten Storz. Köndringen zeigte in dieser Runde schon bessere Spiele hatte dabei aber auch schon weniger Erfolg.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, Gräßle, S. Schröder, Kopp, Trautmann (62. Büchner), Sedicino, Schneider, C. Fischer (70. Storz), Guth (85. Hummel)

Tore: 0:1 Schneider (45.), 0:2 Storz (88.)


TV Köndringen – FC Bad Krozingen 2:3 (0:1)

Als der Schiedsrichter in der 90. Minute eine 3-minütige Nachspielzeit anzeigte, war eigentlich alles in geregelten Bahnen. Doch das was sich dann in der verbleibenden Zeit noch abspielte dürfte sowohl dem Köndringer Anhang, als auch den beteiligten Akteu-ren auf dem Rasen noch lange in Erinnerung bleiben.  Aber alles der Reihe nach: 90 Minuten sahen die Zuschauer ein packendes Kampfspiel in dem von Beginn an der Gast einen starken Auftritt hatte. Der TV K zeigte sich überrascht von der Spielweise des Gegners und hatte in der ersten Halbzeit einige Defizite. So war die 1:0 Führung des Gastes zur Pause nicht unverdient. Nach dem Wechsel wurde Köndringen deutlich stärker. Da auch Bad Krozingen keineswegs nachließ entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Daraus entsprang ein mehr als unterhaltsames Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, schönen Toren und am Ende der 90 Minuten ein alles im allen gerechtes 2:2. Was blieb war dann noch die 3-minütige Nachspielzeit und die brachte den Eklat. Nach einer Verletzungsunterbrechung auf Höhe des Sechszehnmeterraums des TVK gab es einen Schiedsrichterball. Vermutlich hätte der Unparteiische den Ball dem TVK Spieler Schröder zugeworfen, da dieser zuvor in Ballbesitz war. Doch mit dem Vorwand ihn zurückspielen zu wollen erschlich sich der Spielertrainer des Gastes das Leder. Nach dessen Abspiel das mehr als „schlampig“ war wurde die aufgerückte Abwehr des TVK sofort unter Druck gesetzt. Mit dem letztlich bekannten Ende. Dass sich der FC Bad Krozingen mittlerweile entschuldigt hat mach den Verlust der Punkte nur wenig besser.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, Gräßle, Büchner, C. Fischer, S. Schröder, Sedicino, Schneider, Guth, Storz.

Tore: 0:1 V. Vella (40.), 1:1 Schneider (50.), 1:2 Schuster (72.), 2:2 Storz (80.), 2:3 Brych (95.)


SC Reute – TV Köndringen 0:1 (0:0)

Der TVK wollte unbedingt die Punkte aus Reute entführen und begann das Spiel sehr konzentriert. Sicher aus der Abwehr heraus versuchte man doch den Takt des Spieles zu bestimmen. Reute ließ dem Gast auf den Flügeln einige Freiheiten machte aber die Mitte zu. Dadurch entstanden nur wenige zwingende Chancen. Reutes Bemühungen meist nur Zufalls bedingt angelegt und dadurch ebenfalls nur selten gefährlich. Der Pfostenschuss der Heimelf entsprang einem solchen Zufallsprodukt und blieb die einzige Ausnahme. Wenn die Abwehrreihen dicht halten hilft oft nur eine Standardsituation und so auch in diesem Spiel. Nach 47 Minuten trat Spielertrainer Schneider einen Freistoß direkt auf den Kopf von Co-Trainer Sedicino und der hatte keine Mühe den TVK in Führung zu bringen. Reute musste dadurch mehr in eigene Offensive investieren, was nun der Köndringer Mannschaft sehr entgegen kam. Es ergaben sich jetzt Möglichkeiten das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Storz traf aus 5 Meter nur den Pfosten und Sedicino hätte durchaus nach einem Foul an ihm einen Elfmeter bekommen müssen. So blieb es bei dem knappen Vorsprung. Reute verstärkte gegen Ende seine Bemühungen blieb aber spielerisch einiges schuldig. Einzige Gefahrenmomente waren einige Eckbälle und Freistöße. Aber Rein im Tor behielt die Nerven und hielt seinen Kasten sauber. Ein verdienter Sieg der alles im allen besseren Mannschaft

Aufstellung: Rein, Braun, Gräßle, Büchner, Kopp, C. Fischer, S. Schröder, Sedicino, Schneider, Guth (88. Hummel), Storz (85. Kranzer).

Tor: 0:1 Sedicino (47.)


SV Biengen - TV Köndringen 0 : 0

Der TVK stand beim SV Biengen vor einer sehr schweren Auswärtsaufgabe. 3 Siege in Folge dabei 12:2 Tore . Keine Frage die Gastgeber hatten zuletzt einen sehr guten Lauf. Biengen entwickelte von Beginn an sehr viel Druck undzeigte sich sehr Zweikampf stark. Köndringen benötigte 20 Minuten um sich auf diese Spielweise einzustellen, dann jedoch stand die Abwehr sehr sicher. Die 1. Halbzeit verlief recht ausgeglichen. Auf dem schwer bespielbaren Platz wurde um jeden Meter hart gekämpft. So spielte sich das Geschehen zu-meist in der Mitte ab. Entscheidende Aktionen vor den Toren blieben nahezu aus. Auch in der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Köndringen hatte zwar etwas mehr vom Spiel, doch gegen die groß gewachsene Abwehr gab es kein Durchkommen. Oft fehlte auch nur das letzte Quänt-chen Glück um zu einer Torchance zu kommen. So gab es auf am Ende beiden Seiten nur einen Aufreger. Einmal war es Schneider der völlig unvorbereitet vor dem Tor an den Ball kam und ihn nicht über die Linie brachte. Aber auch Biengen vergab aus einer ähnlichen Situation. So musste man sich am Ende mit dem 0:0 zufrieden geben. Die Mannschaft hatte sich dabei nichts vorzuwerfen. Einsatz und Laufbereitschaft haben gestimmt. Die Abwehr war dabei gewohnt sicher (nur 1 Gegentor in den letzten 5 Auswärtsspielen ). Die TVK-Manndecker Büchner und Braun verdienten sich ein Sonderlob, denn sie ließen ihren Gegenspielern nicht den Hauch einer Chance.

Aufstellung: Rein, Braun, Gräßle, Büchner, Kopp, C. Fischer, S. Schröder, Sedicino, Schneider, Guth, Storz


TV Köndringen-Freiburger FC II 2:1 (2:0)

Im letzten Punktspiel des Jahres gelang dem TV Köndringen ein knapper aber verdienter 2:1 Sieg gegen die 2. Mannschaft des Freiburger FC und damit auch Revanche für die Vorspielniederlage Mit diesem Sieg konnte sich der TVK um einen Platz in der Tabelle auf einen hervorragenden 3. Rang verbessern, mit dem man mehr als zufrieden sein kann. Nach dem 2:0 zur Pause durch Tore von Hans-Peter Guth, glaubte man einem sicheren Sieg entgegen zu steuern. Doch als nach einem Handspiel kurz vor der Strafraumlinie, der daraus resultierende Freistoß zum Anschlusstreffer(56.) verwandelt werden konnte, war das Spiel plötzlich wieder offen. Bei zwei guten Möglichkeiten der Gäste verhinderte Torhüter Rein mit prächtigen Paraden den Ausgleich. Gute Konterchancen wurden reihenweise vergeben und als dann auch noch Michel Kopp nach einer verlorenen Diskussion mit dem Schiedsrichter mit Gelb-Rot das Feld verlassen durfte, musste bis zum Schluss gezittert werden, ehe der Sieg unter Dach und Fach war.  Im letzten Spiel des Jahres empfängt der TVK im Bezirkspokal den FC Portugiesen Freiburg. In diesem Spiel wird der letzte Teilnehmer (7 stehen bereits fest) für das Bezirkspokal-Viertelfinale gesucht. Im Anschluss daran wird die Auslosung für die nächste Runde durchgeführt. Er wäre natürlich schön, wenn sich dann auch das Los des TVK im Topf befindet.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, S. Schröder, Sedicino, T. Trautmann, C. Fischer, Gräßle, Schneider, Guth (52. Storz/88. Kranzer), Kopp

Tore: 1:0, 2:0 Guth (35.,43.), 2:1 Sautner (56.), Gelb-Rot: Kopp (85./Köndringen) 


FC Sexau – TV Köndringen 0:2 (0:1)

Im Gegensatz zum Pokalspiel gab es einige Veränderungen in der Startelf des TVK. So spielte Christian Fischer auf der rechten und nach 7 Monaten Verletzungspause Felix Schätzle auf der linken Seite. Kranzer übernahm den Part hinter den Spitzen, dafür spielte Schneider in vorderster Front. Der TVK brauchte 15 Minuten um ins Spiel zu finden. Und in dieser Phase des Spieles hatte Sexau durchaus die Möglichkeiten zum 1:0. Rein im Tor spielte aber eine tolle Partie und verhinderte mit zwei Glanzparaden einen frühen Rückstand. In der 19. Minute gelang dann dem TVK überraschend die Führung. Schneider wurde schön angespielt und kam im Strafraum frei zum Schuss. Der Torhüter des FC Sexau konnte zwar den Schuss abwehren, gegen den anschließenden Kopfball von Kranzer war er aber machtlos. Sexau spielte zwar mir sehr viel Leidenschaft, konnte sich aber immer seltener vor dem Tor des TVK in Szene setzen. Das 1:0 zur Pause daher nicht unverdient. Nach der Pause brachte die 49. Minute eine gewisse Vorentscheidung. Schätzle setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Schneider und der Spielertrainer überlistete den Sexauer Torhüter mit einem tollen Schlenzer hoch ins lange Eck. Ein tolles Tor und ein Sieg was kann sich ein Trainer an seinem Geburtstag schöneres wünschen. Auch im weiteren Verlauf des Spiels war die abstiegsbedrohte Heimelf bemüht noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Aber der TVK der zuletzt am 1. Oktober des letzten Jahres auswärts ein Gegentor hinnehmen musste, war nicht mehr in Gefahr zu bringen. Bei etwas mehr Konzentration bei den sich bietenden Kontern, hätte man auch höher gewinnen können. Am Ende ein verdienter Erfolg.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, Schätzle, Gräßle, S. Trautmann (58. T. Trautmann), C. Fischer, Sedicino, Schneider, Kranzer (75. S. Schröder), Guth

Tore: 0:1 Kranzer (19.), 0:2 Schneider (49.)


TV Köndringen – Alemannia Müllheim 1:1 (0:1)

Der Gast aus Müllheim war von Beginn an der erwartet schwere Gegner. Man spürte deutlich, dass der 7:1 Heimsieg über Wiehre Freiburg für Selbstvertrauen gesorgt hatte. Auf dem Platz machte sich das vor allem an den Spielanteilen bemerkbar. Die TVK Defensive machte aber einen konzentrierten Eindruck und ließ keine Chancen zu. Jedoch das eigene Offensivspiel kam nur schwer in die Gänge. Oft fehlte die letzte Konzentration und Genauigkeit in den entscheidenden Momenten. Die besten Chancen hatten Guth und Kranzer. In einer weiteren Aktion verhinderte ein möglicherweise falscher Abseitspfiff ,eine gute Kontersituation von Guth. Alles in allem wäre ein 0:0 zur Pause ein gerechtes Ergebnis gewesen. Aber Müllheim ging völlig überraschend in Front. Gleich mehrere Fehler und Abstimmungsprobleme führten letztendlich zum 0:1 nach 35 Minuten.  Nach dem Seitenwechsel entwickelte der TVK mehr Druck, lief aber dadurch in gefährliche Konter der Gäste. Müllheim aber verstand es glücklicherweise nicht den Sack zuzumachen. Mit zunehmender Spieldauer würde der Gastgeber immer stärker. Nach einer Serie guter Eckbälle durch Sascha Schröder von der rechten Seite, nutzte Marco Schneider mit einem Kopfball einen davon zum verdienten Ausgleich. Der TVK versuchte alles um die 3 Punkte zu behalten, aber Guth und Fischer konnten sich nicht entscheidend gegen ihre Bewacher durchsetzen. Zudem wurden viele Aktionen von der vielbeinigen Gästeabwehr schon früh unterbunden. So blieb ein weiterer Torerfolg des TVK trotz allem Bemühen aus. Alles in allen am Ende ein gerechtes Ergebnis. Zwar hätte man mit etwas Glück das Spiel gewinnen können, aber mit etwas Pech hätte man auch verlieren können.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, S. Traut-mann, Gräßle, Sedicino, Schätzle, C. Fischer, Kranzer (46. S. Schröder), Schneider, Guth.

Tore: 0:1 (37.) Corr, 1:1 (67.) Schneider


TV Köndringen – SG Gundelfingen/Wildtal 2:0 (1:0)

In der Bezirksliga gab es gegen die Gäste bisher noch keinen Sieg. Dies wollte der TVK unbedingt ändern. Von Beginn an zeigte man sich sehr konzentriert. Sicher in der Defensive und immer am eigenen Torerfolg zu arbeiten. So entwickelte sich schnell ein Spiel in dem der Gast zwar mitspielte, aber das ohne selbst gefährlich zu werden. Die Spielgemeinschaft stand sehr massiv in der Abwehr, was dazu führte, dass der TVK eine gewisse Anlaufzeit brauchte, um sich eigenen Torchancen heraus zuspielen. Da war es durchaus hilfreich, dass Christian Fischer nach 22 Minuten eine Standardsituation, von Marco Schneider ausgeführt, zum 1:0 nutzen konnte. Denn als der Gast nach der Pause seine Abwehrreihen etwas lichtete um mehr nach vorne zu spielen, bekam der TVK mehr Raum und konnte sich dadurch vor dem Tor besser in Szene setzen. Nur der gute Gästetorhüter, der bei großen Chancen von Guth und Fischer glänzend reagierte, verhinderte eine frühe Entscheidung. So dauerte es bis zur 76. Minute ehe Köndringen mit dem 2. Treffer alle Zweifel über einen Heimerfolg beseitigte. Dabei setzte Jonny Sedicino, eine mustergültige Vorlage von Marco Schneider, gezielt unter die Latte. Am Ende gab es am verdienten Erfolg des TVK nichts auszusetzen. Köndringen spielte voller Ruhe und Geduld und strahlte sehr viel Sicherheit aus. Da machte es auch nichts, dass man durchaus das eine oder andere Tor mehr erzielen hätte können.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, S. Trautmann, Sedicino, Schätzle (78. Kranzer), C. Fischer (83. Büchner), Gräßle, Schneider, Guth (85. S. Schröder), T. Trautmann.


SC Wyhl – TV Köndringen 1 : 2 (0 : 0)

Als es zur Pause im Spitzenspiel noch 0:0 stand, war das etwas glücklich für den TVK zu nennen. Zu schleppend fanden die Blau-Weißen ins Spiel und in den Zweikämpfen zog man meist den kürzeren. Zudem verhinderte eine Vielzahl an Fehlpässen, dass man ü berhaupt an einen konstruktiven Spielaufbau denken konnte. Nur einer verhinderte in dieser Phase, dass das Spiel nicht schon frühzeitig zu Gunsten des SC Wyhl entschieden war. Thomas Rein im Tor des TVK. Trainer Schneider sagte nach dem Spiel, er sei sich sicher gewesen, dass seine Mannschaft nicht zwei so schlechte Halbzeiten spielen werde. Und tatsächlich nach dem Seitenwechsel sah man einen ganz anderen TVK. Jetzt kamen die klareren Angriffsaktionen eindeutig vom Gast. Und folgerichtig kam Köndringen nach 54 Minuten zum 1:0. Schneider zirkelte einen Freistoß von der linken Seite auf den am langen Pfosten völlig freistehenden Guth und dieser köpfte unbedrängt ein. Wyhl war in der zweiten Halbzeit bei weitem nicht mehr so druckvoll und fast ausschließlich nur noch durch Eckbälle gefährlich. Und nachdem Sascha Schröder eine große Chance zum 2:0 vergab, war es Jonny Sedicino der endgültig das Spiel mit dem zweiten Tor nach 83 Minuten entschied. Toll wie er einen Pass von Christian Fischer mit dem rechten Fuß mitnahm den Gegenspieler umkurvte und mit dem linken einschoss. Wyhl schaffte mit einem verwandelten Foulelfmeter (85.) noch den Anschlusstreffer, aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Köndringen hatte in der ersten Hälfte sicherlich Glück nicht in Rückstand zu geraten, siegte aber am Ende dank einer großen Leistungssteigerung und eines überragenden haltenden Torhüters nicht unverdient.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, T. Trautmann, (25. S. Schröder), Gräßle, Sedicino, Schätzle, C. Fischer, S. Trautmann ( (46. F. Fischer.), Schneider, Guth (75. Büchner).

Tore: 0:1Guth (54.), 2:0 Sedicino (85.), 1:2 Weber (85.FE)


Wiehre Freiburg – TV Köndringen 2 : 2 (1:0)

Wie schon in Wyhl und zuhause gegen Bahlingen verschlief der TVK die erste Spielhälfte vollkommen. Kein Tempo und kein Spielwitz. Der Tabellenletzte hatte nahezu keine Probleme mit den ambitionierten Gästen. Wiehre spielte ebenfalls schwach und gänzlich ohne Torgefahr und lag dennoch zur Pause mit 1:0 in Front. Sedicino verlor im Zweikampf mit zwei Gegenspielern den Ball und Köndringen lief ohne Absicherung in einen Konter. Dominik Schröder kam nicht in den entscheidenden Zweikampf und rutschte im 16 Meter Raum aus und Rein im Tor war geschlagen.  So sehr man das Spiel des TVK in der ersten Halbzeit auch kritisieren konnte, nach 90 Minuten wäre alles andere als ein Sieg der Köndringer nicht verdient gewesen. Denn nach der Pause spielte nur noch eine Mannschaft. Es war der Gast. Angriff auf angriff rollte auf das Tor der Freiburger zu und nach 61 Minuten war der Bann gebrochen. Guth setzte sich auf der rechten Seite durch, passte nach innen und Schneider war zur Stelle. Nur zwei Minuten die gleiche Situation. Diesmal war Braun der passgebende Spieler zum erneut erfolgreichen Schneider. Wiehre war nun stehend KO und es schien nur eine Frage der Zeit, dass der TVK mit dem dritten Treffer das Spiel endgültig entscheiden würde. Aber Köndringen musste erneut kurz vor Schluss den Ausgleich hinnehmen. Zu unkonzentriert operierte man in dieser wichtigen Situation. Schneider ahnte die Situation und mahnte noch den Spieler von Wiehre nicht flanken zu lassen. Vergeblich. Der Ausgleich für den Gastgeber mehr als glücklich, auch weil der TVk einfach nicht konsequent genug war.

Aufstellung: Rein, Braun, T. Trautmann, D. Schröder, Schätzle, C. Fischer, Sedicino, Kopp ((55. S. Schröder), Schneider, Kranzer (80. Büchner), Guth

Tore: 1:0 Häringer (33.), 1:1, 1:2 Schneider (61., 63.), 2:2 Wörner (82.)


TV Köndringen – Bahlinger SC II 1:1 (0:0)

Die Oberliga-Reserve des Bahlinger SC war der erwartet schwere Gegner und setzte den TV Köndringen von Beginn an stark unter Druck, sodass dieser sich in der ersten Spielhälfte kaum gefährlich in Szene setzen konnte.  Zudem kam der leicht angeschlagene Guth zunächst nicht zum Einsatz, und als dann auch noch Christian Fischer früh verletzt ausgewechselt werden musste, wurde der Angriff des TVK weiter geschwächt.  Nach dem Seitenwechsel wurde die Heimelf stärker und mit einem herrlichen Kopfballtor von Sedicino konnte die Führung erzielt werden.  Danach verpasste es der Gastgeber, bei guten Kontern den entscheidenden zweiten Treffer zu erzielen, und so kamen die nie aufgebenden Gäste durch ihren agilsten Stürmer Funk kurz vor Spielende noch zum Ausgleich.  Fazit: Da auch die Verfolger des TVK Punkte einbüßten, konnte der zweite Tabellenplatz gehalten werden, bei einem Sieg hätte aber auch der Abstand zu diesen vergrößert werden können.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, S. Trautmann, Sedicino, Schätzle (79. Kopp), C. Fischer (27. Kranzer), Gräßle, Schneider, S. Schröder, Büchner (77. Guth).

Tore: 1:0 Sedicino (53.), 1:1 Funk (88.)


SC Gutach/Bleibach – TV Köndringen 1 : 5 (1 : 1)

Der Auftakt des Spiels Gutach/Bleibach lief für den TVK alles andere als gut an. Zuerst musste Torhüter Rein schon nach zwei Minuten in höchster Not klären, ehe er nach vier Minuten beim 1:0 ohne Chance war. Doch das blieben nahezu die einzigen Schwierigkeiten die der TVK in diesem Spiel haben sollte. Der TVK hatte schnell die Kontrolle übernommen und arbeitete konzentriert am eigenen Erfolg. Der Gastgeber stand tief in der eigenen Hälfte und war alsbald nur noch mit der Verteidigung beschäftigt. Nach 20 Minuten konnte Kranzer mit einem sehenswerten Tor ausgleichen und brachte damit den TVK auf die Erfolgsspur. Nach dem Seitenwechsel schlug Köndringen eiskalt zu und entschied das Spiel in nur 20 Minuten zu seinen Gunsten. Nach einem Eckball von S. Schröder erzielte Schneider mit einem Kopfball (50.) das wichtige 2:1. Gegen die nun anfällige Heimelf erzielte das Geburtstagskind Hansi Guth zwei blitzsaubere Kontertore und Sedicino erzielte mit einem weiteren Treffer den 5:1 Endstand. Köndringen stellte in der zweiten Halbzeit seine Klasse deutlich unter Beweis und auch der Gegner musste einsehen, dass der TVK an diesem Tag eine Nummer zu groß war.

Aufstellung: Rein, Braun, S. Trautmann, D. Schröder (72. Büchner), Schätzle (60. Fischer), S. Schröder, Sedicino, Schneider, Gräßle (70.Kopp), Kranzer, Guth.

Tore: 1:0 (6.), 1:1 Kranzer (20.), 1:2 Schneider (50.), 1:3, 1:4 Guth (54./60.), 1:5 Sedicino (65.)


FC Prechtal – TV Köndringen 0 : 1 (0 : 1)

Der TVK zeigte sich von Beginn an sehr gut eingestellt. Man wusste, dass der FC Prechtal sehr viel über Standardsituationen versuchen würde. So wollte Köndringen den Gegner vom eigenen Tor fernhalten und versuchen mit sicheren Ballstafetten den Gastgeber nicht ins Spiel kommen zu lassen. Und dieses Konzept ging auf. Köndringen war sehr präsent in den Zweikämpfen und kam immer wieder in Ballbesitz. Zudem spielte man sehr klug über die Außenpositionen nach vorne. Prechtal hatte damit große Probleme. Und so war die Führung nach 30 Minuten durch Schneider der verdiente Lohn eines klasse Spiels der Köndringer Mannschaft. Das Spiel hätte schon vor der Pause entschieden werden können, wenn nicht der Torhüter von Prechtal mehrfach gut reagiert hätte.  Köndringen setzt nach der Pause da an, wo man aufgehört hatte. Doch es gelang nicht gleich mehrere gute Chancen zu einem weiteren Treffer zu nutzen. Mit zunehmender Spieldauer verlor das Köndringer Spiel etwas von seiner Linie, auch weil die Kräfte langsam zu schwinden schienen. Aber die prächtig spielende Innenverteidigung um Gräßle, Braun und D. Schröder behielten jederzeit die Übersicht. So war das Spiel zwar bis zum Abpfiff spannend, in wirkliche Gefahr geriet jedoch der verdiente Erfolg nicht. Ein Sonderlob verdiente sich im Mittelfeld Stefan Trautmann, der praktisch jeden Zweikampf gewann und viele gute Angriffe einleitete.

Aufstellung: Rein, Braun, D. Schröder, S. Trautmann, S. Schröder, Sedicino, Schneider, C. Fischer, Guth (85. Büchner), Kranzer (85. Kopp).

Tor: 0:1 Schneider (30.)


SG March/Neuershausen – TV Köndringen 2 : 1 (1 : 1)

Als der Schiedsrichter nach 45 Minuten beide Mannschaften beim Stande von 1:1 in die Pause schickte, gab es schon einigen Gesprächsstoff, denn das Ergebnis schmeichelte dem Gastgeber. Die Zuschauer sahen bis dahin einen spielstarken TVK, der schnell das Mittelfeld überbrückte und über links oder rechts klug in die Spitze spielte. Kranzer behauptete viele Bälle in der Offensive, während Guths Schnelligkeit eine gewisse Überlegenheit darstellte. Als Schneider mit einem Freistoß nach 18 Minuten Sedicino mustergültig bediente und der per Kopf zum 1:0 traf, schienen kaum Zweifel angebracht wer dieses Spiel erfolgreich gestalten sollte. Aber das große Problem des TVK in dieser Saison ist und bleibt die Abschlussschwäche. Anstatt das Spiel schon früh zu entscheiden, kam der Gastgeber nach einer Standardsituation zum glücklichen Ausgleich. Und dieses Tor kurz vor der Halbzeit zeigte seine Wirkung. Köndringen fand nach der Pause seine Linie nicht wieder. Guth noch vor der Pause kaum in den Griff zu kriegen, tauchte ab und Kranzer verlor zu sehr an Zweikampfstärke. Und nur mit Eckbällen und Freistößen zumeist aus zu großer Distanz, war dem Gastgeber jetzt nicht mehr beizukommen. Beide Mannschaften suchten am Ende den Erfolg in der Offensive. Doch während Köndringens Versuche wenig überraschendes parat hatten, gab es für die Heimelf nun Räume zum Kontern. In der 85. Minute ging dann das Spiel verloren das aufgrund der ersten Hälfte längst entschieden hätte sein können.

Aufstellung: Rein, Braun (87. Büchner), S. Trautmann, D. Schröder, C. Fischer (75. Schätzle), S. Schröder, Sedicino, Schneider, Gräßle, Kranzer, Guth.

Tore: 0:1 Sedicino(18.), 1:1 Fischer (41.), 2:1 Marangi (84.)


SV Munzingen – TV Köndringen 0 : 2 ( 0 : 1)

Die Woche vor dem Spitzenspiel beim bereits feststehenden Meister Munzingen verlief für den TVK nicht gerade optimal. Zuerst musste die unnötige Niederlage in der March verdaut werden und dann dezimierte sich das Personal. Zuerst Felix Schätzle und im weiteren Verlauf der Woche Hansi Guth und Dominik Schröder. Ebenfalls angeschlagen Stefan Gräßle, der aber dann doch spielen konnte. Als nach 32 Minuten Spielzeit auch noch Karsten Kranzer verletzt ausgewechselt werden musste. schien das doch etwas zuviel, was die Mannschaft verkraften musste. Aber Köndringen führte zu diesem Zeitpunkt durch ein Klasse Tor von Christian Fischer mit 1:0 und konnte das Spiel aus der Defensive heraus gestalten. Der SV Munzingen hatte deshalb zwar mehr Spielanteile, konnte aber die TVK Abwehr nur selten in Gefahr bringen. Nur einmal musste Torhüter Rein in höchster Not klären. Köndringen war immer wieder durch Konter gefährlich. Dabei immer im Blickpunkt Christian Fischer, der vom SV Munzingen kaum zu bremsen war. Der TVK verteidigte geschickt und hatte dabei mit Stefan Trautmann einen überragenden Abräumer vor der Abwehr. Die erste große Chance nach der Pause hatte wieder Christian Fischer, doch er scheiterte am Torhüter. Doch ehe beim Gast Unmut über die vergebene Chance aufkommen konnte, traf Christian Fischer mit einem Kopfball zum 2:0 nach einem Klasse Freistoß von Marco Schneider. Das war die Vorentscheidung in diesem Spiel. Damit ist der TVK die bisher einzige Mannschaft, die beide Spiele gegen die starken Munzinger gewinnen konnte.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, Gräßle, S. Schröder, Kopp, S. Trautmann, Sedicino, Schneider, Kranzer (32. T. Trautmann), C. Fischer (88. Weber).

Tore: 0:1, 0:2 C. Fischer (7., 54.)


TV Köndringen – SV BW Waltershofen 2 : 0 (1 : 0)

Köndringen war von Beginn an sehr druckvoll. Bereits in der 1. Minute hatte Sedicino die große Chance per Kopf das 1:0 zu erzielen. Und nur 2 Minuten später kam Guth, bei einem Zuspiel von Kranzer, einen Schritt zu spät. Aber auch der Gast zeigte sich durchaus vor dem TVK-Tor und hatte in Wangler einen gefährlichen Angreifer. Die anfänglichen Unsicherheiten des TVK in der Defensive waren bald beigelegt und spätestens nach dem 1:0 nach 15 Minuten , sollte alles den gewünschten Gang nehmen. Ein Tor, nicht nur von Schneider und Kranzer schön heraus gespielt, sondern auch von Guth eiskalt verwertet.  Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich genau das Spiel, das der TVK so sehr liebt. Waltershofen öffnete seinen Abwehrverband und lud den TVK quasi zum Kontern ein. Und keine Frage: Köndringens Konterfußball gehört zum attraktivsten was die Bezirksliga zu bieten hat. Als Guth nach 56 Minuten seinen zweiten Treffer erzielte, er überlistete mit einem Heber den Gästetorhüter, war das Spiel entschieden. Der Gast bemühte sich zwar um eine Resultatsverbesserung und hatte dabei sicher viele Spielanteile, konnte aber am Ende froh sein, dass der TVK reihenweise gute Gelegenheiten ausließ.  Nach zwei Niederlagen gegen Waltershofen in der Kreisliga A, konnte man nun seit der Bezirksligazugehörigkeit alle 4 Spiele gewinnen und das bei einem Torverhältnis von 10:1.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, Gräßle, , Kopp, S. Trautmann, Sedicino, Schneider, C. Fischer (85. T. Trautmann), Guth, Kranzer (87. Weber).

Tore: 1:0, 2:0 Guth (15., 56.)


FC Bad Krozingen – TV Köndringen 2 : 2 (2 : 1)

Über 100 Köndringer Fans waren nach Bad Krozingen gefahren, um den Auftritt des TVK im Kampf um Platz zwei zu sehen. Und eine halbe Stunde lang zeigte der TVK ein begeisterndes Spiel mit hohem Tempo und schnellen Ballstafetten. Überzeugend auch die Genauigkeiten im Spiel, denn es gab kaum Abspielfehler zu sehen. Nach 12 Minuten stand es 1:0. Ein Zuspiel von Braun köpfte Schneider direkt zu Guth, der ging auf und davon und traf sicher ins linke untere Eck. Und der TVK setzte nach. Kranzer traf mit einem Schuss aus 20 Meter nur die Latte und Guth vergab aus spitzem Winkel denkbar knapp. Nach 27 Minuten dann erneut Jubel im Lager des TVK. Guth nutzte einen Fehler in der Hintermannschaft der „Kurstädter“ zum 2:0. Praktisch mit dem Pausenpfiff traf die Heimelf mit ihrer ersten halbwegs gelungenen Aktion zum Anschlusstreffer. Das gab der Heimelf neuen Mut und dem TVK eine Unsicherheit die längst nicht nötig gewesen wäre.  Bad Krozingen fand nach der Pause zuerst ins Spiel. Die ansonsten zuverlässige TVK-Defensive zeigte ungewohnte Schwächen und musste nach 56 Minuten den Ausgleich hinnehmen. Köndringen machte jetzt einen Fehler. Man hätte sich mehr auf seine spielerische Überlegenheit besinnen müssen, aber man setzte zu früh auf die Spielweise Marke: Brechstange. Lange Bälle in die Spitze prägten nun das Geschehen auf dem Platz. Und Bad Krozingen hatte damit weit weniger Probleme, als mit dem Kombinationsfußball der ersten Hälfte. Und dennoch, bei Sedicinos Kopfball aus 6 Meter hätte das 3:2 fallen müssen(können). So blieb es am Ende beim 2:2

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, Gräßle, Kopp, S. Trautmann (85. Bührer), Schneider, Sedicino, C. Fischer (78. Weber), Guth (46. S. Schröder), Kranzer.

Tore: 1:0, 2:0 Guth(12., 27.), 1:2 (44.), 22 (56.)


TV Köndringen – SC Reute 3 : 0 (1 : 0)

Der TVK ließ sich auch am letzten Spieltag den zweiten Tabellenplatz nicht mehr nehmen und hat damit die Aufstiegsspiele zur Landesliga erreicht. Köndringen war von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Man stand sicher in der Abwehr und spielte immer wieder schnell in die Spitze. Vor allem Sascha Schröder hatte auf der rechten Seite viele Freiheiten. Bereits nach 16 Minuten erlöste Marco Schneider den TVK Anhang mit dem 1:0. Goldrichtig stand er, als Sedicino ihm die Kugel maßgerecht per Kopfballvorlage auflegte und er überlegt ins rechte untere Eck abschloss. Noch vor der Pause hatte Guth zwei gute Möglichkeiten, um früh eine Vorentscheidung herbei zu führen. Doch einmal verzog er aus spitzem Winkel und einmal reagierte der Gästetorhüter glänzend. Reute hatte durchaus auch seine Spielanteile, blieb aber über die gesamten 90 Minuten ohne Durchschlagskraft. Als nach 60 Minuten Kranzer nach einem mustergültigen Konter das 2:0 gelang, gab es TVK Erfolg kaum noch Zweifel. Guth gab dabei uneigennützig die Vorlage. Als Braun auf der rechten Seite alles stehen ließ und in die Mitte passte, lag das 3:0 förmlich in der Luft. Doch erneut war es Guth der mit einem tollen Schuss am guten Schrodi im Tor des SC Reute scheiterte. Doch nach 82 Minuten war es so weit. Kranzer zirkelte eine Freistoß von der linken Seite genau auf Stefan Trautmann und dieser verwandelte per Kopf zum 3:0. Ein starker Auftritt des TVK über dessen Sieg es keinen Zweifel gab.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, Gräßle,.S. Schröder (88. T. Trautmann), S. Trautmann, Sedicino, Kopp,, Schneider, Guth, Kranzer (85. D. Schröder).

Tore: 1:0 Schneider (16.), 2:0 Kranzer (60.), 3:0 S. Trautmann (82.)


Landesliga-Relegationsspiele

Der TVK siegt 2:0 und hofft nun auf die große Sensation aufzusteigen TV Köndringen – SV Eggingen 2:0 (1:0)

Der TV Köndringen hat das Heimspiel in der Landesliga-Relegation gegen den SV Eggingen mit 2:0 gewonnen. Vor 1100 Zuschauern war der Erfolg vor allem Dank einer klasse Leistung in der zweiten Halbzeit mehr als verdient. Der Gast vom Hochrhein spielte sehr defensiv, so dass das Offensivspiel auf beiden Seiten nur schwer in die Gänge kam. In der ersten halben Stunde gab es auf beiden Seiten nur je eine Torchance. Dabei rettete Rein bravourös für den TVK ein mögliches 0:1, während Guth nur wenig später auch für Köndringen den Erfolg auf dem Fuß hatte. Als alle mit einem 0:0 zur Pause rechneten ging der TVK mit 1:0 in Führung. Einen Schuss von Schröder ließ der Gästekeeper abprallen und Schneider verwandelte eiskalt. Nach dem Seitenwechsel übernahm Köndringen eindeutig das Kommando. Guth und Sedicino hatten frühzeitig genug Chancen auf weitere Tore. Doch es dauerte bis zur 68. Minute ehe Guth aus kurzer Distanz zum 2:0 traf. Wieder gab der flinke Schröder die entscheidende Vorlage. Der Gast hatte nichts mehr zuzusetzen und musste am Ende froh sein nicht weitere Treffer kassiert zu haben. Am Ende ein ganz sicherer Erfolg des TV Köndringen. Besonders bedanken möchte sich die Fußballabteilung bei allen die mitgeholfen haben, dass diese Veranstaltung so reibungslos ablaufen konnte. Besonderer Dank gilt dem Reitverein für die zusätzlichen Parkplätze, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Bauhof der Gemeinde Teningen.

Aufstellung: Rein, Braun, Büchner, Gräßle,.S. Schröder, S. Trautmann, Sedicino, Kopp (80. Schätzle), Schneider, Guth.

Tore: 1:0 Schneider (42.), 2:0 Guth (68.).


SV Eggingen–TV Köndringen 2 : 1 (1 : 1)

Ein blau –weißes Fahnenmeer

Mit seinem Tor in Eggingen bahnt Christian Fischer dem TV Köndringen den Weg in die Landesliga

Der TV Köndringen spielt in der kommenden Saison in der Landesliga. Dank des 2:0 im Hinspiel reichte eine 1:2 Niederlage beim SV Egingen, um den Aufstieg des Vizemeisters der Bezirksliga Freiburg perfekt zu machen. Das wichtige zwischenzeitliche 1:1 erzielte Christian Fischer. Der SV Eggingen zeigte ein anderes Gesicht als im Hinspiel: Der Hochrhein-Vizemeister setzte die Köndringer vom Anpfiff weg unter Druck. „Die haben uns zu Beginn alles abverlangt“, sagte TVK-Spielertrainer Marco Schneider später. In der elften Minute fuhr Eggingen den verdienten Lohn ein: Eine zu kurze Abwehr des TVK-Keepers Rein nutzte Florian Beck zum 1:0. Noch vor der Pause egalisierte Christian Fischer für Köndringen nach klugem Pass von Jonny Sedicino. In der zweiten Halbzeit versuchte Eggingen alles und ging per Freistoß erneut in Führung. Die Gäste verbuchten zwar einen Lattentreffer von Stefan Trautmann und aussichtsreiche Chancen durch Hansi Guth und Christan Fischer, hatten aber mehr Defensivarbeit zu verrichten, als ihnen lieb war. Der TV Köndringen wankte – fiel aber nicht. Dafür fiel SVE-Torjäger Amann nach einem Zusammenprall mit Trautmann, Referee Straface entschied zum Ärger der Gastgeber auf Stürmerfoul. Nach dem Abpfiff versank die Spielstätte im blau-weißen Fahnenmeer: Die Mannschaft des TV Köndringen feierte mit ihren Fans, die sie in fünf Bussen nach Eggingen begleitet hatten, den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. „Was hier in den vergangenen Jahren geleistet wurde, ist einem Außenstehenden kaum begreiflich zu machen“, sagte Bernd Schmidt, der Fußball-Abteilungsleiter des TVK: „Für mich ist es eine der größten Sensationen in unserem Raum. Wir haben in Marco Schneider und Jonny Sedicino zwei erfahrene Spielertrainer und um sie ein Team, in dem sich die Spieler zum größten Teil noch aus der A-Jugend kennen.“ Mit den Eigengewächsen gelang Köndringen 2005 die Rückkehr in die Bezirksliga und nun der Aufstieg ins Oberhaus. „Wenn man verfolgt, wie sich andere Vereine auf dem Transfermarkt ihr Glück an Land zu ziehen versuchen und es doch nicht schaffen, wertet das unseren Erfolg noch weiter auf“, so Schmidt.

Bericht aus der BZ vom 18.06.2007