Lewandowski hält Remis fest

Tor: 1:0: Adrian Bär (35. Min.)
Aufstellung: Lewandowski - C. Storz-Renk - Schröder (66. Alfonso) - F. Engler (46. Van Elten) - Bär - Alpar - Scheffelt - Lühring (84. König) - Dengler - Jöslin (76. Schumacher) – Fischer

Zum Nachholspiel an Allerheiligen reiste der SV Achkarren 2 an die Elz. Nach einer erst in der Schlussphase intensiven und spannenden Partie trennte man sich 1:1. Auf beiden Seiten wurden zahlreiche gute Möglichkeiten liegengelassen, so dass am Ende ein leistungsgerechtes Remis stand.

Die erste Halbzeit lieferte Magerkost für die Zuschauer. Beide Teams scheuten das Risiko. Gefährliche Offensivaktionen entstanden erst durch Stellungsfehler, welche aber folgenlos blieben. Erst nach einer halben Stunde wagte sich die Köndringer Reservemannschaft langsam aus der Deckung und ging auch in Front. Nach einem Eckball für die Gäste startete Linksverteidiger Adrian Bär ein Solo über 60 Meter, ließ mehrere Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und blieb vor dem Gästetor eiskalt. Kapitän Dengler hatte Sekunden vor der Pause noch das 2:0 auf dem Fuß blieb aber im Rasen hängen. Das schwer bespielbare Grün machte beiden Kontrahenten das Leben schwer und war mit ein Grund für ein schlechtes Fußballspiel. Im zweiten Abschnitt nahmen die Kaiserstühler das Heft vom Anpfiff weg in die Hand. Es dauerte keine zehn Minuten ehe sie den Rückstand egalisierten. Der Ausgleich fiel ebenfalls nach einem Konter. Achkarren spielte seine Mittelfeldhoheit geschickt aus. Das Zentrum variierte und die Gastgeber kamen kaum hinterher. Die Defensive der Blauhosen wehrte die Angriffe allerdings erfolgreich ab. In der Schlussviertelstunde kam es zum offenen Schalgabtausch. TVK-Keeper Lewandowski reagierte mehrfach hervorragend und verhinderte den Rückstand seiner Elf. Auf der anderen Seite hatte Mittelstürmer Fischer dreimal die Gelegenheit für den Lucky Punch. Er verzog leider jedes mal, so dass es die Atilgan-Truppe verpasste am Tabellennachbarn vorbeizuziehen.
Am Ende steht ein Punkt mit dem die Atilgan-Elf leben kann. Bis zum Derby am Sonntag in Mundingen wird man sich aber in allen Bereichen steigern müssen, um dem Nachbarn Paroli bieten zu können und dem favorisierten SVM ein Bein zu stellen.

Simon Jöslin